Rezensionen

In Zeiten der Maske:

… Dein faszinierendes Werk!
Ich bin baff! Diese Gesichter!!!
Bizarr, verstörend, erschreckend teils-aber auch haltlos lustig, entlarvend und WITZIG!

Verblüfft hat mich immer wieder, versunken in die Betrachtung der vielen Facetten ein und derselben Gestalt, wie Du überhaupt auf diese IDEE gekommen bist, diesen „beiläufigen“ Effekt der Verzerrung, den wir aus dem Alltag wohl alle kennen, weil er uns unterschwellig hie und da immer mal begegnet ist, aufzugreifen und daraus diese ungewöhnliche Fotostrecke zu machen! TOLL!!!

Und: Chapeaux! Wie gut Du zeichnen kannst!!! Du triffst sie alle mit Deinem Graphit auf den Punkt!

Bin sehr beeindruckt und danke Dir herzlich für diesen ganz neuen (staunenden) Blick auf vermeintlich Bekanntes!

Sylvie, Billerbeck

Seit Beginn der SARS-CoV-2 Pandemie verbergen Masken Gesichtsausdrücke – wir können über den Gemütszustand anderer Menschen nur noch spekulieren. In ihrem neuesten Buch setzt Monika Knaack solche Spekulationen auf sehr anregende und amüsante Weise in Bildserien um. Dargestellt sind Persönlichkeiten, deren Gesichter jedem Betrachter aus den öffentlichen Medien wohl bekannt scheinen, vorwiegend durch ihre unermüdliche Überzeugungsarbeit für Verständnis vielzähliger, oft einschneidender Entscheide. Die Künstlerin setzt die von ihr entwickelte „Ein-Stein“-Technik ein, eigens kreierte Zeichnungen durch die wellige Oberfläche eines Glasbausteines scheinbar zufällig zu verzerren. So verwandeln sich die Gesichtsmienen auf wunderbare Weise, erstaunlich unerwartet ganz neu: Ein Auge beginnt entsetzt zu glotzen, der Mund weitet sich, die Haare raufen sich. Einer Serie folgend, wandelt sich der Blick von optimistisch nach skeptisch, bis hin zu völlig komisch. Manchmal zeigt sich ein Gesicht – sozusagen kubistisch – aus unterschiedlichen Blickwinkeln mehrfach, wie bei Picasso – grandios. Oder es spiegeln sich, bewußt oder unbewußt Ähnlichkeiten zu ganz anderen bekannten – nicht notwendig in diesem Buch aufgenommene – Personen wieder. Denkanstöße über Denkanstöße – berührende Einsichten über die Zeiten der Maske, nicht nur über die dargestellten Protagonisten. Ein außergewöhnlich phantasievolles Spiel mit der Vorstellungskraft – wunderbar ! Beim Betrachten jeder der 108 umfangreichen Seiten musste ich immer wieder aufs neue schmunzeln – ein überaus anregender Genuss !

H.M.

Was haben Angela Merkel und Donald Trump gemeinsam?

In Zeiten der Maske ist es nicht immer leicht, einem eigentlich bekannte Gesichter zu erkennen. Noch schwieriger ist es, den Gemütszustand des Gegenübers einzuschätzen: Sehe ich da ein Lächeln? Verzieht jemand die Mundwinkel, um Ablehnung auszudrücken? 

In Zeiten der Maske sehen sich Menschen auf andere Weise an. So ähnlich ergeht es mir mit den Fotografien in Monika Knaacks neuem Buch. Ist das wirklich Angela Merkel, diese grimmig-ängstlich dreinblickende Person mit den tiefen Falten um den Mund und um die Augen?

Kunst kann mehr als nur Abbilden, manchmal verfremdet sie ihr Objekt. Wenn dies glückt, wird etwas vom Wesen des Abgebildeten sichtbar, das vorher nicht zu sehen war. Die Kunst schafft Erkenntnisse.

Monika Knaacks künstlerische Technik transformiert die abgebildete Person zweifach: Im ersten Schritt zeichnet oder malt sie ein Kopfbild einer Person des öffentlichen Lebens mit verschiedenen Techniken mit schwarzer Farbe auf handgeschöpftes koreanisches Papier. Einige wenige der so entstandenen „Zwischenprodukte“ sind im Buch zu sehen. In einem zweiten Schritt fotografiert sie ihr Bild durch einen Glasbaustein aus dem Baumarkt hindurch. Dabei werden die Linien und Konturen verzerrt – viel schöner als in den einschlägigen TikTok-Filtern. Man erkennt die Person manchmal erst auf den zweiten Blick. Und bei näherem Hinsehen Scheit ein Aspekt ihrer Persönlichkeit auf, der einem zuvor entgangen ist. Durch vielfach veränderte Blickwinkel der Kamera entstehen immer neue Facetten der Person. Das ist famos!

Die Künstlerin hat acht Personen ausgewählt, die in den Zeiten der Pandemie im öffentlichen Rampenlicht standen und von diesen Porträts in sehr unterschiedlichen Gemütszuständen angefertigt. Häufig beginnt sie mit der Person, die gerade herzlich lacht. Zum Beispiel erscheinen Olaf Scholz und Karl Lauterbach zunächst überraschend locker und sympathisch. Im weiteren Verlauf werden ihre Mienen ernster. Ein Jens Spahn kann dann aussehen wie ein verbissener Dr. Frankenstein, und Angela Merkel wie ein grimmig-ängstlicher Donald Trump.
Das Buch zu betrachten ist unterhaltsam, anregend und erkenntnisfördernd. Es eröffnet einen erhellenden Blick uf die Zeiten der Maske. Und dieser Blick wird über die Zeit der Pandemie hinaus Bestand haben.
ENDE

Bernschneider

Weitere Kommentare zu In Zeiten der Maske bei Thalia

Aktuell

Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse vom 20. 10. 2021 – 24. 10.2021:

  • Am Stand des SelfpublisherVerbandes: Halle 3.0 Stand B105 und
  • Am Livro-Stand in Halle 3.1, Stand G 88

Buchverlosung bei LovelyBooks bis 31.10.2021

In Zeiten der Maske: Das neue Buch ist lieferbar!

Blick ins Buch

Rückseite des Buchumschlages

Klappentext:
Verschmitzt, lustig, böse, beängstigend – Monika Knaack verzerrt ihre Porträtzeichnungen. Gesichter erhalten karikaturhafte Züge.
Entdecken Sie erstaunliche Gesichtsausdrücke von Christine Lagarde, Karl Lauterbach, Marylyn Addo, Olaf Scholz, Angela Merkel, Jens Spahn, Ursula von der Leyen und Christian Drosten.

ISBN-978-3-7534-9934-5

Videos zum Buch:

Auf Twitter veröffentliche ab und zu ein neues Video, passend zu den Büchern: In Zeiten der Maske und Ein-Steine , in der Regel donnerstags.
@mokna18

Ein-Steine, Bildband: Das Buch ist jetzt als Taschenbuch erschienen:

Vorder- und Rückseite des Buches:

Ein-Steine, Titelbild des im Herbst 2020 erscheinenden Bildbandes

Hardcover

Taschenbuch

Videofime von den Ein-Steinen unter kunst:art TV

Videofilme aus Zeiten der Maske, jetzt online:

In den Jahren 2020/2021, während der Corona-Pandemie, hat Monika Knaack ihren Fokus kreativ auf allgegenwärtige öffentliche Personen wie Angela Merkel oder Karl Lauterbach gerichtet. Fasziniert beobachtete sie deren Gesten und Mimik beim Erklären neuer Sachverhalte. Dadurch animiert hat sie diese Personen in verschiedenen Techniken auf handgeschöpftes koreanisches Papier gezeichnet oder gemalt. Jede Zeichnung hat sie in einem ununterbrochenem Kameraschwenk durch einen Glasbaustein aus unterschiedlichen Blickwinkeln gefilmt.
Das wellige Glas des Steines, zufällig auftretende Lichtreflexe oder Unschärfen spielen künstlerisch mit der Abbildung und verzerren den Ausdruck der abgebildeten Personen. Verschmitzt, freundlich, böse oder beängstigend blicken sie uns an. Jedes Bildnis kann überraschende Facetten der Persönlichkeit offenbaren.

Inhaltsangaben

Das neueste Buch:

Bücher von Karo Blau:

Presse

Jan-Hendrik Frank, Holsteiner Allgemeine, 18.11.2020, Seite 1
Jan-Hendrik Frank, Holsteiner Allgemeine, 18.11.2020, Seite 5

Blog der Office-WerkstattDas geniale Vergnügen für PC-verrückte Frauen am Freitagmorgen :- )
24.08.2020

Eimsbüttler Wochenblatt 12.01.2006
Arndt Prenzel, Eimsbüttler Wochenblatt, 30.12.2004
Prinz, Dez. 2003
Eimsbüttler Wochenblatt, 20.11.2003
Frank Aures, Prinz, Okt. 2003
Arndt Prenzel, Eimsbüttler Wochenblatt, 26.06.2003
Arndt Prenzel, Eimsbüttler Wochenblatt, 27.02.2003
Eileen Tiedemann, Hamburg Pur, Feb. 2003
Arndt Prenzel, Eimsbüttler Wochenblatt, 02.01.2003
HoheLuft Brücke, Dez. 2002
Fritz Gleiß, Haus Drei, Veranstaltungshinweise, August 2002
Aileen Tiedemann, Hamburg Pur, Okt. 2002
Tinnitus-Forum, März 2002
Tinnitus-Forum, März 2002
Titelblid, Wir Frauen, Dez. 1998
Gabriele Großmann, Wir Frauen, Dez. 1998
Gabriele Großmann, Wir Frauen, Dez. 1998
Gabriele Großmann, Wir Frauen, Dez. 1998

Links

Wöchentlich neue Videos auf meinem You Tube Kanal, passend zum Buch Ein-Steine und meist donnerstags: You Tube Kanal

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Videofilme von Ein-Steinen auf Kunst:art TV

Karo Blau: In Bildern erzählte Geschichten